Geistige Entwicklung

Allgemeine Informationen

Mit Beginn des Schuljahres 2009/10 wurde die Maximilian-Kolbe-Schule um den Förderschulzweig geistige Entwicklung erweitert. Gestartet wurde zunächst mit einer Klasse der im Primarbereich. Seit diesem Zeitpunkt erfährt dieser Förderschwerpunkt einen steten Ausbau.

In diesem Schuljahr 2015/146umfasst unser GE-Bereich 7 Klassen:

3 Klassen im Primarbereich

  • G 1
  • G 2-3
  • G 3-4

3 Klassen in der Sekundarstufe I

  • G 5-6
  • G 7-8
  • G 8-9

1 Klasse in der Sekundarstufe II

  • G 10-12

Die Leitung der Klassen haben jeweils Förderschullehrerinnen und -lehrer, die über eine Studium in diesem Bereich verfügen, inne. Sie werden in jeder Klasse unterstützt durch eine pädagogische Fachkraft und spezielle Therapeuten, wie Ergotherapeuten oder Logopäden. Zusätzlich Unterstützung gibt es regelmäßig durch Praktikanten und Praktikantinnen.

An drei Tagen in der Woche haben die Schülerinnen und Schüler ganztägigen Unterricht, d.h. der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr und endet um 15.00 Uhr. An den verbleibenden zwei Tagen endet der Unterricht nach der fünften Stunde (12.20 Uhr).
Auch im Bereich geistige Entwicklung ist Projekt- und Handlungsorientierung, wie auch in unserem Förderschwerpunk “Lernen”, durchgängiges Unterrichtsprinzip. Neben den Lehrgängen in den Kulturtechniken Mathematik und Deutsch ist der Projektunterricht fest im Stundenplan verankert. Bei dieser Form des Unterrichts wird überwiegend in Werkstätten gearbeitet.

Nach Reichen (1991, S. 61) soll der Begriff „Werkstatt” beim „Werkstattunterricht” nicht etwa an Hammer und Hobel erinnern, sondern an die Arbeit in einer Werkstatt. Bei der Arbeit im Werkstattunterricht entspricht die Lernwerkstatt einer Lernumwelt. Den Schülerinnen und Schülern stehen hier viele verschiedene Lernsituationen und -materialien, geeignet für unterschiedliche Sozialformen, zur Verfügung. Sie wählen daraus ein Angebot aus, bearbeiten dieses selbstständig und kontrollieren es meist auch selbst. Auf diese Weise bestimmen sie weitgehend selbst über Zeitpunkt, Tempo, Sozialform und Rhythmus ihrer Arbeit und haben darüber hinaus die Möglichkeit, persönlichen Lerninteressen nachzugehen. Das Lernen findet nicht nach Lektionen, sondern in Zeitblöcken statt; es wird in hohem Maße fächerverbindend und individualisierend gearbeitet. Selbständigkeit, Initiative und Aktivität bestimmen das Lernen, wodurch die Motivation entscheidend gefördert wird. (vgl.methodenpool.uni-koeln.de/werkstatt/werkstatt_darstellung.html).